Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) und Bayerischer Heilbäder-Verband (BHV) machen sich für eine bessere Versorgung durch Kur- und Badeärzte in den bayerischen Heilbädern stark.
Die beiden Institutionen beschlossen jetzt gemeinsame Maßnahmen zur Verbesserung der kur- und badeärztlichen Versorgung in den bayerischen Heilbädern. „Künftig wird noch stärker auf die Themen Reha und Prävention eingegangen“, erklärt der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, Dr. Max Kaplan. Um dem demographischen Wandel und damit dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, müssten sich Heilbäder und Ärzte dabei die Verantwortung teilen.
Ein besonderes Augenmerk gilt der Zusatzqualifikation als Kur- und Badearzt. Deshalb soll die diesbezügliche berufsbegleitende Fortbildung für Ärzte künftig attraktiver gestaltet werden. Die Initiative wird vom bayerischen Gesundheitsministerium unterstützt: Für berufsbegleitende Kurse steht ein Förderbudget zur Verfügung.
Im Rahmen des Gesprächs, an dem auch Dr. Rudolf Burger und Dr. Heidemarie Lux von der BLÄK teilnahmen, präsentierte der Vorsitzende des BHV, Klaus Holetschek, zudem die neue Marke „Gesundes Bayern“. Dahinter stehen die drei wichtigsten Kompetenzen des Bayerischen Heilbäder-Verbandes: professionelle Beratung, Ganzheitlichkeit der gesamten Gesundheitskompetenz und eine konsequente Vernetzung mit der Gesundheitswirtschaft. Noch stärker in den Mittelpunkt rückt künftig die individuelle Beratung der Gäste, beispielsweise über einen Indikationen- und Gesundheitsfinder.
Foto: Dr. Max Kaplan (l.), Präsident der Bayerischen Landesärztekammer und Klaus Holetschek, Präsident des Bayerischen Heilbäder-Verbandes (BHV), setzen sich gemeinsam für verbessertes Kuren ein.
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Über den Bayerischen Heilbäder-Verband:
Der Bayerische Heilbäder-Verband wurde am 1. März 1948 gegründet und ist damit der älteste Regionalverband im deutschen Bäderwesen. Er ist die wichtigste Organisation im Kurbereich auf Landesebene. Der Verband hat seinen Sitz in Bad Füssing. Unter dem Dach des Bayerischen Heilbäder-Verbandes sind derzeit 47 Kommunen und 20 Kurbetriebe organisiert. Alle Orte sind vom Freistaat Bayern als Heilbäder, Kneipp- oder Schrothkurorte, heilklimatische Kurorte oder Luftkurorte anerkannt. Ein Hauptziel des Bayerischen Heilbäder-Verbandes ist die Förderung der Gesundheit durch qualifizierte Kuren, Reha-Maßnahmen und gesundheitsbetonte Urlaubsprogramme. Der Verband vertritt die Interessen der bayerischen Heilbäder in den verschiedensten Bereichen – insbesondere gegenüber den Parlamenten, Ministerien, Sozialversicherungen, Krankenkassen und anderen Institutionen in Deutschland sowie auf europäischer Ebene. Um die hohe Qualität des Angebots in allen Bereichen zu sichern, fördert der Verband die Kurortmedizin, die Kurortwissenschaft und die Bäderwirtschaft. Er engagiert sich zudem dafür, dass die typischen Naturheilmittel der jeweiligen Orte Qualitätspfeiler des Gesundheitsangebotes bleiben.
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